Guter Geist
- Barbara Groß
In der Fliednerkirche sorgt Frau Barbara Groß als Küsterin und Hausmeisterin für alles was notwendig ist.
Telefonisch erreichen Sie Frau Groß unter 02173 2950878.
Mails an fliednerkirche@ekmonheim.de liest Frau Groß.
Die Fliednerkirche hat die Rufnummer 02173 2757660.
Altar in der Fliednerkirche

Der Altar der Fliednerkirche wurde passend zum Ambo und Glockenturm von den Herren Burghardt und Ufer entworfen.
Für die Umsetzung sorgten die Firmen Schiemann aus Langenfeld (Metallarbeiten) und Wakan aus Düsseldorf-Hellerhof (Altarplatte).
Evangelische Kirchengemeinde
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50 Jahre Gemeindehaus
Der Hitdorfer Pfarrbezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim feiert 2010 das 50-jährige Bestehen des Gemeindehauses Kocherstraße.
In der Festschrift zur Fertigstellung der Fliednerkirche am 1. April 2001 schrieb das ehemalige Gemeindeglied Karl Käpernick rückblickend: „Wer 1950 als Protestant in das stark katholisch geprägte Hitdorf kam, hatte große Schwierigkeiten, anerkannt zu werden. Dennoch wuchs der evangelische Anteil, besonders durch Flüchtlinge und Ausgewiesene, stetig an.
Freundliche Aufnahme
Dankbar denke ich daher an Familien, die uns dennoch freundlich aufnahmen und – allein schon durch die gemeinsam spielenden und zur Schule gehenden Kinder – einen gegenseitig offenen Vertrauensraum schafften. Dennoch fühlten wir uns stark in der Diaspora. Es gab keinen Raum, in dem wir uns treffen konnten, und unseren Kindern blieb keine andere Möglichkeit, als in die katholische Grundschule zugehen. Zum Gottesdienst mussten wir zumeist - im Sommer zu Fuß, im Winter mit der Straßenbahn – nach Monheim. Das galt auch für die Konfirmanden, die regelmäßig einmal in der Woche ihren Unterricht bei Pfarrer Goldberg im Küsterhaus an der Grabenstraße hatten. Als die Kirchengemeinde Monheim 1956 einen Antrag auf ein Grundstück zum Bau einer Kirche stellte, wurde dieser mit dem Hinweis abgelehnt, es sei nicht zur Bebauung vorgesehen. Daraufhin stellte der Monheimer Amtsdirektor Goebel einen Grundstückstausch mit der Stadtgemeinde Hitdorf und der katholischen Gemeindein Aussicht. Als dieses an der Kocherstraße gelang, konnte hier (zunächst) ein Gemeindehaus mit Küsterwohnung und ein Pfarrhaus errichtet werden. Da das Grundstück ein Geschenk der Stadt Hitdorf an die Evangelische Gemeinde war, war es für mich eine große Freude, 1957 aktiv an der Abstimmung beteiligt gewesen zu sein. Dennoch dauerte es zwei Jahre bis zum Bauanfang und zur Fertigstellung 1960. Auch wenn es zu einem ursprünglich geplanten Kirchbau (noch) nicht gekommen ist, waren wir dennoch glücklich, endlich einen eigenen Versammlungsraum zu haben. Stätte der Besinnung und des Gebets.
Ingrid Mikoteit
Als nach der Einweihung Pfarrer Mast seinen ersten Gottesdienst im neuen Gemeindehaus hielt, war der Raum –selbst Flur und Treppenhaus – überfüllt. Wohl dem, der dabei sein durfte, als das kirchliche Leben in Hitdorf seinen Anfang nahm, tatkräftig unterstützt von der Gemeindehelferin Ingrid Mikoteit, die mit ihrer unvergessenen Freundin, Frau Turk, die Küsterwohnung bezog und neben ihrer segensreichen 29-jährigen Gemeindetätigkeit auch Küster- und Hausmeisterdienste versehen hat. Wie sehr uns eine Stätte der Besinnung und des Gebets gefehlt hat, zeigen die stets gut besuchten Gottesdienste, besonders auch die Kindergottesdienste mit jeweils 80 bis100 Kindern, aus denen sich sehr zu unserer Freude manch‘konfirmierte Helfer fanden, um die Kinder in sechs oder mehrere Altersgruppen einteilen zu können. Auch die Frauenhilfe sowie andere Gruppen konnten sich regelmäßig nun im eigenen Haustreffen. Da aber noch eine Orgel fehlte, waren wir auf stimmkräftige Sänger angewiesen. In seiner letzten Ratssitzung – bevor Hitdorf die Stadtrechte an Monheim übertrug – erfuhr ich vom Hitdorfer Bürgermeister Bourscheid, dass die zukünftige Stadt Monheim der evangelischenGemeinde in Hitdorf eine Orgel schenken wollte. Nun sollten wir bekommen, was wir uns so lange schon gewünscht hatten. (…) Als 1963 mit dem Gemeindemissionar und späteren Pfarrer Wurmnest eine zweite Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Monheim errichtet wurde, intensivierte sich die Gemeindearbeit auch in Hitdorf. (…)Nachdem Pfarrer Mast 1969 die Gemeinde verließ – sein Nachfolger wurde Pfarrer Dr. Witschke –, begann mit der Wahl von Pfarrer Howack für die Protestanten Hitdorfs ein neuer Abschnitt. Nun hatten wir unseren eigenen Pfarrer für unseren Pfarrbezirk, der es gewiss nicht immer leicht gehabt hat – aber dennoch bis zu seiner Pensionierung 27 Jahre mit uns ausgehalten hat. Mit dem Wechsel von Pfarrer Ufer in unseren Pfarrbezirk ist mit der Fertigstellung einer (ursprünglich schon geplanten) eigenen Kirche mit Turm und Glocken zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Gemeinde ein auch für mich lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen.“
Fliednerkirche Leverkusen - Hitdorf

Zur Fliednerkirche
Nach einer viermonatigen Bauzeit wurde am 01. April 2001 die Fliednerkirche der Kirchengemeinde Monheim in Betrieb genommen.
Sie ist ein Erweiterungsbau zu einem 41jährigen Provisorium mit einem stählernen Glockenturm und 3 Glocken aus der Eifeler Glockengießerei Mark, die komplett aus Spenden finanziert wurden.
Nach dem Muster norwegischer Stabkirchen wurde zunächst ein Holzgerüst aufgestellt, das anschließend mit Fenstern und doppelten Holzwänden gefüllt wurde.
Der von dem Architekten Helge Burghardt konzipierte Neubau mit den Grundmaßen von 12x12 Metern ist offen bis in die 12 Meter hohe Spitze und schließt sich unmittelbar an den alten Allzwecksaal an. Durch die Trennung mit variablen Wand-Elementen lassen sich bei Bedarf die 2 größeren Räume zu einem verbinden und bietet dann, je nach Bedarf, bis zu 230 Plätzen.
