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Menschenfeindlichkeit – nicht mit uns!

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde.

1. Mose/Genesis 1,27

Unser Glaube lässt uns Menschen so sehen, wie sie von Gott gemeint sind: durch Christus geliebt und angenommen.
Menschen sollen füreinander da sein und sich nicht als Feinde sehen.
Mit diesem Grundsatz bekennen wir die Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen als Geschöpfe Gottes und ihre Gottesebenbildlichkeit.
Ethnische, soziale, religiöse und geschlechtliche Grenzen werden nicht verwischt, sondern in ihrer jeweiligen Eigenart geachtet.

Daraus folgt:

Unsere Tradition ist das freiheitliche und selbstverantwortliche Christentum.
Wir lehnen jegliche Form der Bevormundung Andersdenkender ab.
Wir nehmen Teil am interreligiösen Dialog unserer Städte.
Wir äußern uns öffentlich gegen Extremismus und Radikalismus.
Wir wollen Menschen miteinander verbinden, nicht spalten. Dafür treten wir mutig und nachhaltig ein.
Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, nehmen wir offen an. Geflüchtete sind nicht schuld an ihrer Lage.

Wir glauben, dass Liebe von Gott gewollt ist.

Das schließt alle ein, die verantwortungsvoll lieben und leben.
Darum bieten wir selbstverständlich nach der Ordnung unserer Kirche Trauungen von Ehepaaren unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts an.
Wir lernen aus unserer deutschen Geschichte, dass Nationalegoismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus und Rassenvorstellungen falsch sind.
Wir fühlen uns verpflichtet, diese christliche Überzeugung in der Gesellschaft mit Worten und Taten zu vertreten.
Als Christinnen und Christen suchen wir bewusst den Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen.
Wir brauchen gegenseitige Ermutigung. Wir hoffen auf Gotteshilfe.

Stellungnahme der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim /Rhld. vom 10. Februar 2020

 

Unser Positionspapier haben wir auf unserer Facebookseite, verteilt auf mehrere Tage, vorgestellt und besprochen.

Die einzelnen Beiträge finden Sie hier.

Wie alles begann

„Gottes Mühlen“, so heißt es, „mahlen langsam“. Ob es dann weitergeht mit „mahlen aber trefflich klein“ oder wie bei der ursprünglichen Version, „mahlen aber trefflich fein“, ist für den hier zu erläuternden Zusammenhang ohne Belang. Hier soll von einer guten Idee berichtet werden, die ein wenig Zeit – mehr Zeit? – benötigt hat, um zu einer eigenen Gestalt zu werden.
Die Rede ist von einer löblichen Aktion der Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Langenfeld. Sie haben zu einem Synodalabend im November 2019, bei dem es um das Aufkommen rechten Gedankenguts in unserer Gesellschaft ging, ein Papier mit dem Titel „Menschenfeindlichkeit – nicht mit uns!“ vorgelegt. Nicht einmal zwei Wochen später machte sich die Kreissynode – mit einigen kleineren redaktionellen Änderungen – die Langenfelder Vorlage zu Eigen. Verbunden war damit der Appell der Synode an die anderen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Leverkusen, das Papier zu übernehmen und es im eigenen Bereich zu verbreiten.
In der Folge hat sich das Team der Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinde Monheim intensiv mit dem Text beschäftigt und noch einmal kleine Veränderungen – sprachlicher, aber auch inhaltlicher Natur – vorgenommen.
In seiner vorletzten Sitzung fasste das „alte“ Monheimer Presbyterium im Februar 2020 den Beschluss, diese Überarbeitung durch das Pfarr-Team zu übernehmen und für die Veröffentlichung in geeigneter Weise zu sorgen.
Nunmehr liegt das Papier für die Veröffentlichung vor.
Zu dem eingangs erwähnten „langsamen Mahlen“ haben zwei Dinge beigetragen: Die Neukonstituierung des Presbyteriums nach der Neuwahl im März 2020 und, vor allem, die Corona-Pandemie.
Aber jetzt ist es soweit – das Papier kommt, Abschnitt für Abschnitt, an die Öffentlichkeit. Möge es dort die ihm gebührende Beachtung finden!
Eine entscheidende Änderung der hier vorliegenden Präsentation des Positionspapiers liegt darin, dass vom Titel der Ausarbeitung abgewichen wird – aus Menschenfeindlichkeit wurde Menschenfreundlichkeit.

Kurt A. Holz
(Von 2010 bis 2020 Vorsitzender
des Presbyteriums)

Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde.

(1. Mose/Genesis 1,27)

Unser Glaube lässt uns Menschen so sehen, wie sie von Gott gemeint sind:

durch Christus geliebt und angenommen.

Menschen sollen füreinander da sein und sich nicht als Feinde sehen.

„Daraus folgt:

Unsere Tradition ist das freiheitliche und selbstverantwortliche Christentum.

Wir lehnen jegliche Form der Bevormundung Andersdenkender ab.“

An Tag 3 erklärt Anna Hönig von der Evangelischen Jugend Monheim, wie sich dieser Abschnitt unseres Positionspapiers in unserer Gemeinde(arbeit) wiederfindet.

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